Leseempfehlung: Aktuelle Ausgabe des antifaschistischen Magazins DER RECHTE RAND
„Haltung zeigen!“ ist der Titel der aktuellen Ausgabe Januar-Februar 2026 des Magazins. Ein Schwerpunkt des Heftes sind Artikel mit Bezug zu den anstehenden Landtagswahlen in diesem Jahr. Gleich drei Artikel beschäftigen sich mit diesem Thema:
Die Südwest-AfD #Baden-Würtemberg, Radikalisiert und erfolgreich #Rheinland-Pfalz und Scharfe Töne, stabile Umfragen #Mecklenburg-Vorpommern.
Andreas Speit beschäftigt sich unter dem Titel „Die Wohlstandsverwahrlosten: libertär und autoritär" # Mittestudie genau mit der Mittestudie, die von der Friedrich Ebert Stiftung herausgegeben wurde. In einem weiteren Artikel analysiert Andreas Speit die Aktivtäten der rechten Denkfabrik „Republik21“ und ihre Förderung durch das Bundeskanzleramt.
Andrea Röpke thematisiert unter dem Titel „Nordbund“ #Wehrsport den wiederkehrenden Rechtsextremismus in Sicherheitsbehörden und seine Netzwerke.
Der Artikel „Schreckensjahr“ von Carl Kinsky beschreibt aktuelle Entwicklungen in den USA.
Weitere Artikel beschäftigen sich mit den Rechtsextremisten in der neuen AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“, den widersprüchlichen Aussagfen der Rechten zur Wehrpflicht und mit dem Thema „Zwischen »Metapolitik« (...)
Die Südwest-AfD #Baden-Würtemberg, Radikalisiert und erfolgreich #Rheinland-Pfalz und Scharfe Töne, stabile Umfragen #Mecklenburg-Vorpommern.
Andreas Speit beschäftigt sich unter dem Titel „Die Wohlstandsverwahrlosten: libertär und autoritär" # Mittestudie genau mit der Mittestudie, die von der Friedrich Ebert Stiftung herausgegeben wurde. In einem weiteren Artikel analysiert Andreas Speit die Aktivtäten der rechten Denkfabrik „Republik21“ und ihre Förderung durch das Bundeskanzleramt.
Andrea Röpke thematisiert unter dem Titel „Nordbund“ #Wehrsport den wiederkehrenden Rechtsextremismus in Sicherheitsbehörden und seine Netzwerke.
Der Artikel „Schreckensjahr“ von Carl Kinsky beschreibt aktuelle Entwicklungen in den USA.
Weitere Artikel beschäftigen sich mit den Rechtsextremisten in der neuen AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“, den widersprüchlichen Aussagfen der Rechten zur Wehrpflicht und mit dem Thema „Zwischen »Metapolitik« (...)
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!Prüf – Eine Kampangen zur Überprüfung aller rechtsextremen Parteien durch das Bundesverfassungsgericht
Auf Initiative des ehemaligen Europa-Abgeordneten und Satiriker Nico Semsrott hat im vergangenen Jahr eine Kampagne zur Prüfung aller rechtsextremen Parteien durch das Bundesverfassungsgericht begonnen.
Die Kampagne richtet sich vor allem an die Landesregierungen und an den Bundesrat, da bereits mehrere Landesregierungen ihren Wunsch nach einem Prüfauftrag formuliert haben und es leichter ist, die Verantwortlichen vor Ort direkt anzusprechen. Bei der Prüfung geht es natürlich um die Prüfung eines Parteiverbots für rechtsextreme Parteien, insbesondere einer rechtsextremen Partei, deren Namen in dieser Kampagne aber bewusst nicht genannt wird.
Die Kampagne lebt von kurzen Statements vieler bekannter Künstler:innen, Politiker:innen etc. im Netz unter dem Motto „ Alles wird geprüft, warum nicht die rechtsextremen Parteien“. Darüber hinaus werden !Prüf-Demos in den Landeshauptstädten durchgeführt.
„Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.“
Die Kampagne richtet sich vor allem an die Landesregierungen und an den Bundesrat, da bereits mehrere Landesregierungen ihren Wunsch nach einem Prüfauftrag formuliert haben und es leichter ist, die Verantwortlichen vor Ort direkt anzusprechen. Bei der Prüfung geht es natürlich um die Prüfung eines Parteiverbots für rechtsextreme Parteien, insbesondere einer rechtsextremen Partei, deren Namen in dieser Kampagne aber bewusst nicht genannt wird.
Die Kampagne lebt von kurzen Statements vieler bekannter Künstler:innen, Politiker:innen etc. im Netz unter dem Motto „ Alles wird geprüft, warum nicht die rechtsextremen Parteien“. Darüber hinaus werden !Prüf-Demos in den Landeshauptstädten durchgeführt.
So finden am 14. Februar in folgenden Städten !Prüf-Demos statt:
• Bayern: München
• Hamburg: Hamburg
• NRW: (...)
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Buchempfehlung: Emmie Arbel - Die Farbe der Erinnerung
Ein Zeitzeugenbericht über die Brutalität des Nationalsozialismus, gut lesbar und als Graphic Novel durch die Bilder sehr eindrucksvoll und verständlich.
Emmie Arbel, 1937 als Kind einer jüdischen Familie in Den Haag geboren, ist acht Jahre alt, als der Zweite Weltkrieg endet. Ihre Kindheit ist von Verfolgung, Gewalt und dem Tod vieler Angehöriger geprägt. Sie überlebt die Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen-Belsen – ihre Mutter jedoch stirbt an den Folgen des Hungers und der miserablen Lebensbedingungen in den Lagern kurz nach der Befreiung. Ihr Vater war zuvor schon an den Folgen der Zwangsarbeit in einem Außenlager von Buchenwald gestorben und ihre Großeltern in Auschwitz mit Giftgas ermordet worden. Nach dem Krieg werden Emmie und ihre beiden Brüder von einer holländisch-jüdischen Pflegefamilie aufgenommen. Doch der sexuelle Missbrauch durch ihren Pflegevater bedeutet für sie zusätzliches schweres Leid. Die Familie lebt zunächst in den Niederlanden, bevor sie nach Israel, in einen Kibbuz, emigriert.
Heute wohnt Emmie Arbel in der Nähe von Haifa und reist immer wieder nach Deutschland, um als Zeitzeugin jungen Menschen die Verbrechen der Nationalsozialisten und die entmenschlichenden Bedingungen in den Konzentrationslagern zu schildern. Sie blickt zurück auf ein Leben voller Schmerz und traumatischer Erinnerung, das (...)
Heute wohnt Emmie Arbel in der Nähe von Haifa und reist immer wieder nach Deutschland, um als Zeitzeugin jungen Menschen die Verbrechen der Nationalsozialisten und die entmenschlichenden Bedingungen in den Konzentrationslagern zu schildern. Sie blickt zurück auf ein Leben voller Schmerz und traumatischer Erinnerung, das (...)
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Veranstaltungen zum 27. Januar
in Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz
Seit 1996 ist der 27. Januar in der Bundesrepublik der Tag des Gedenkens an die vielen Millionen Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus entrechtet, verfolgt und ermordet wurden. Das Datum verweist auf den Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz im Jahr 1945. Auch in Nienburg finden mehrere Gedenkveranstaltungen statt.
Dienstag, 27. Januar 2026
15 Uhr
Jüdischer Friedhof Nienburg, Bruchstraße, 31582 Nienburg
Interreligiöse Andachte
Pastorin Dorothea Luber, Kirchengemeinde St. Michael, St. Martin
Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen
17 Uhr
Rathaus, Marktplatz 1, 31582 Nienburg
Gedenkstunde an der Erinnerungstafel der jüdischen Gemeinde
Niederlegung von Blumen durch die Teilnehmenden
18 Uhr
Vestibül im Rathaus, Marktplatz 1, 31582 Nienburg
Programm:
Musik
Begrüßung durch Bürgermeister Jan Wendorf
Fahrt nach Auschwitz - Einführung durch Torsten Rötschke
Bericht von Jugendlichen
Musik
Vortrag von Essays und Gedichten durch Jugendliche
Präsentation des Fotoworkshops und Vorstellung des Kreativworkshops
Musik
Fahrt der Polzeiakademie Niedersachsen und der Gedenk- & Bildungsstätte Liebenau nach Kreisau - Bericht durch Teilnehmende
Musik
Ernennung (...)
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Ardagh Glass spendet der Stadt Nienburg eine Bank für faires Miteinander
Anfang Januar wurde vor dem historischen Nienburger Rathaus in der Langen Straße eine neue Sitzgelegenheit mit einer besonderen Botschaft eingeweiht. Mit der Aufschrift „Kein Platz für Rassismus“ wendet sich diese Bank gegen jede Form von Ausgrenzung und bietet vor der verlängerten Rückenlehne auch Platz für Rollstuhlfahrer:innen.
Werkleiter Andreas Falk machte bei der Einweihung deutlich, dass Ardagh international aufgestellt sei und alleine im Nienburger Werk viele Menschen unterschiedlicher „Nationen“ gut zusammenarbeiten. Diese guten Erfahrung bei Ardagh Glass solle mit der Spende als positives Signal in die Stadt getragen werden. Die Bank stehe für Inklusion und ein faires Miteinander im Gemeinwesen. Abschließend bedankte Werkleiter Andreas Falk sich bei dem Bildungsbereich der Lebenshilfe für den Bau der Bank und bei Bürgermeister Jan Wendorf für die Möglichkeit, die Bank vor dem Rathaus aufzustellen.
Ein Zeitungsbericht über eine Initiative des DGB hatte den Anstoß zur Spende gegeben. Durch die Koordination von Werner Behrens haben DGB und Lebenshilfe Nienburg eine ganze Reihe dieser Bänke im Kreisgebiet platziert und regen dazu an weitere an geeigneten (...)
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Die nächsten Veranstaltungen
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Kreatives Gestalten
Morgen, 09:30 Uhr
Weserstraße 7, 31582 Nienburg
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Schmuckatelier mit Anne - Anmeldung erforderlich!
Morgen, 14:30 Uhr
Werkstatt(t)raum, Weserstraße 7 in 31582 Nienburg
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Monatliches Treffen
Morgen, 18:00 Uhr
Stadtteilzentrum Sprotte in Nienburg
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Metal-Konzert "Ballern for my Valentine"
im Jazzkeller Nienburg - Eintritt gegen Spende
Samstag, 19:30 Uhr
Jazzkeller, Leinstraße 48, 31582 Nienburg
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Holzscheiben gestalten mit Sandra
Dienstag, 15:30 Uhr
Weserstraße 7, 31582 Nienburg
weitere Veranstaltungen »








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