Nachruf für Dr. Karl-Heinz Speckmann
Die Stadt Nienburg hat kurz vor Weihnachten des vergangenen Jahres einen wichtigen Chronisten der Nienburger Stadtgeschichte verloren. Dr. Karl-Heinz Speckmann ist am 20.12.2022 im Alter von 68 Jahren verstorben. Dr. Karl-Heinz Speckmann ist in Nienburg aufgewachsen, zur Schule gegangen und hat sein ganzes Leben lang in Nienburg gelebt.Kommentare
17.09.2025
21:21 Uhr
08.01.2023
20:38 Uhr
Ich hatte öfter Kontakt zu Karl Heinz, bis 3 oder 4 Monate vor seinem Tod.
Seit dem er die Stadt Zeitung ins Leben gerufen hat, war ich sofort Abunent. Seit dem haben wir oft über soziale und arbeitsrechtliche Themen gesprochen.
Das Buch, Arbeiten auf Nienburger Glasfabriken, habe ich natürlich auch.
Es ist traurig so einen sozialen Menschen zu verlieren.
08.01.2023
18:00 Uhr
Danke für die Würdigung zum Tod von Dr. Speckmann. Ich habe ihn als sehr engagierten Betreuer kennengelernt, wusste aber nichts von seinen Recherchen zur Geschichte der Glasfabrik und der Arbeiterschaft in den wichtigen Jahren bis 1933. Wäre es möglich, sein Buch nochmals aufzulegen und in den Buchhandlungen der Stadt zum Verkauf auszulegen? Was wird mit seinem Archiv passieren? Kann das in das städtische Archiv übernommen werden? Das wäre doch interessant und wichtig für die Stadtgeschichte!



Erst heute im September 2025 habe ich erfahren, dass Karl-Heinz längst verstorben ist. Habe damals in den 80ern eine zeitlang für die Stadtzeitung geschrieben, war immer gut, mit ihm etwas zu machen. Dann zog es mich weiter.
Aber gerade heute habe ich an ihn gedacht, als ich über den Zustand der Welt nachdachte und etwas dazu schrieb. Er sagte mal zu mir: Dig where you stand. Das habe ich nie vergessen, schon oft habe ich in bestimmten Situationen an den Satz gedacht. Hier was machen, nicht sich politisch weit weg denken. In Nienburg, meinte er damals damit.
Reiner Zufall, dass ich heute an ihn dachte und ins Netz guckte, ob was über ihn drinsteht.
Ich freue mich zu lesen, dass er noch promoviert hatte in den 90ern, sicher eine große Anerkennung. Die braucht man ja.
Schade, dass er schon gegangen ist, ich mochte ihn.
Rainer