Buchempfehlung: Emmie Arbel - Die Farbe der Erinnerung
Ein Zeitzeugenbericht über die Brutalität des Nationalsozialismus, gut lesbar und als Graphic Novel durch die Bilder sehr eindrucksvoll und verständlich.
Emmie Arbel, 1937 als Kind einer jüdischen Familie in Den Haag geboren, ist acht Jahre alt, als der Zweite Weltkrieg endet. Ihre Kindheit ist von Verfolgung, Gewalt und dem Tod vieler Angehöriger geprägt. Sie überlebt die Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen-Belsen – ihre Mutter jedoch stirbt an den Folgen des Hungers und der miserablen Lebensbedingungen in den Lagern kurz nach der Befreiung. Ihr Vater war zuvor schon an den Folgen der Zwangsarbeit in einem Außenlager von Buchenwald gestorben und ihre Großeltern in Auschwitz mit Giftgas ermordet worden. Nach dem Krieg werden Emmie und ihre beiden Brüder von einer holländisch-jüdischen Pflegefamilie aufgenommen. Doch der sexuelle Missbrauch durch ihren Pflegevater bedeutet für sie zusätzliches schweres Leid. Die Familie lebt zunächst in den Niederlanden, bevor sie nach Israel, in einen Kibbuz, emigriert.
Heute wohnt Emmie Arbel in der Nähe von Haifa und reist immer wieder nach Deutschland, um als Zeitzeugin jungen Menschen die Verbrechen der Nationalsozialisten und die entmenschlichenden Bedingungen in den Konzentrationslagern zu schildern. Sie blickt zurück auf ein Leben voller Schmerz und traumatischer Erinnerung, das (...)
Heute wohnt Emmie Arbel in der Nähe von Haifa und reist immer wieder nach Deutschland, um als Zeitzeugin jungen Menschen die Verbrechen der Nationalsozialisten und die entmenschlichenden Bedingungen in den Konzentrationslagern zu schildern. Sie blickt zurück auf ein Leben voller Schmerz und traumatischer Erinnerung, das (...)
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Veranstaltungen zum 27. Januar
in Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz
Seit 1996 ist der 27. Januar in der Bundesrepublik der Tag des Gedenkens an die vielen Millionen Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus entrechtet, verfolgt und ermordet wurden. Das Datum verweist auf den Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz im Jahr 1945. Auch in Nienburg finden mehrere Gedenkveranstaltungen statt.
Dienstag, 27. Januar 2026
15 Uhr
Jüdischer Friedhof Nienburg, Bruchstraße, 31582 Nienburg
Interreligiöse Andachte
Pastorin Dorothea Luber, Kirchengemeinde St. Michael, St. Martin
Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen
17 Uhr
Rathaus, Marktplatz 1, 31582 Nienburg
Gedenkstunde an der Erinnerungstafel der jüdischen Gemeinde
Niederlegung von Blumen durch die Teilnehmenden
18 Uhr
Vestibül im Rathaus, Marktplatz 1, 31582 Nienburg
Programm:
Musik
Begrüßung durch Bürgermeister Jan Wendorf
Fahrt nach Auschwitz - Einführung durch Torsten Rötschke
Bericht von Jugendlichen
Musik
Vortrag von Essays und Gedichten durch Jugendliche
Präsentation des Fotoworkshops und Vorstellung des Kreativworkshops
Musik
Fahrt der Polzeiakademie Niedersachsen und der Gedenk- & Bildungsstätte Liebenau nach Kreisau - Bericht durch Teilnehmende
Musik
Ernennung (...)
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Ardagh Glass spendet der Stadt Nienburg eine Bank für faires Miteinander
Anfang Januar wurde vor dem historischen Nienburger Rathaus in der Langen Straße eine neue Sitzgelegenheit mit einer besonderen Botschaft eingeweiht. Mit der Aufschrift „Kein Platz für Rassismus“ wendet sich diese Bank gegen jede Form von Ausgrenzung und bietet vor der verlängerten Rückenlehne auch Platz für Rollstuhlfahrer:innen.
Werkleiter Andreas Falk machte bei der Einweihung deutlich, dass Ardagh international aufgestellt sei und alleine im Nienburger Werk viele Menschen unterschiedlicher „Nationen“ gut zusammenarbeiten. Diese guten Erfahrung bei Ardagh Glass solle mit der Spende als positives Signal in die Stadt getragen werden. Die Bank stehe für Inklusion und ein faires Miteinander im Gemeinwesen. Abschließend bedankte Werkleiter Andreas Falk sich bei dem Bildungsbereich der Lebenshilfe für den Bau der Bank und bei Bürgermeister Jan Wendorf für die Möglichkeit, die Bank vor dem Rathaus aufzustellen.
Ein Zeitungsbericht über eine Initiative des DGB hatte den Anstoß zur Spende gegeben. Durch die Koordination von Werner Behrens haben DGB und Lebenshilfe Nienburg eine ganze Reihe dieser Bänke im Kreisgebiet platziert und regen dazu an weitere an geeigneten (...)
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Leseempfehlung: Unser Schmerz ist unsere Kraft - Neonazis haben unsere Väter ermordet
Erzählendes Sachbuch ab 14 Jahren über die Morde des NSU, authentisch und emotional erzählt
Verlag Fischer & Sauerländer. Frankfurt a.M. 2025
Auch als Hörbuch verfügbar: Verlag: Argon Digital
Autor*innen:
Gamze Kubaşık; Semiya Şimşek; Christine Werner
"Wir sind Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek.
Hier erzählen wir unsere Geschichte ..."
Wir waren Teenager als unsere Väter von der rechtsextremen Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" - NSU - ermordet wurden. Unser gemeinsames Schicksal hat uns zu ganz besonderen Freundinnen gemacht. Davon erzählt unser Buch "Unser Schmerz ist unsere Kraft". Wir freuen uns, dass ihr mehr über uns und unsere Geschichte erfahren wollt.
In Erinnerung an unsere Väter: Mehmet Kubaşık. Enver Şimşek.
Und alle Opfer des NSU.
Semiya ist vierzehn Jahre alt, Gamze zwanzig, als ihre Väter von der rechtsextremen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“, NSU, ermordet wurden. Die beiden in Deutschland aufgewachsenen Jugendlichen verbindet derselbe Schmerz. Die Vorverurteilung der deutschen Polizei und das Desinteresse der Öffentlichkeit trifft die beiden mit voller Wucht.
In diesem Jugendsachbuch erzählen die durch ihr Schicksal verbundenen jungen Frauen in Gedächtnisberichten, Telefonaten und Chats unmittelbar, wie sie die erschütternden (...)
Auch als Hörbuch verfügbar: Verlag: Argon Digital
Autor*innen:
Gamze Kubaşık; Semiya Şimşek; Christine Werner
"Wir sind Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek.
Hier erzählen wir unsere Geschichte ..."
Wir waren Teenager als unsere Väter von der rechtsextremen Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" - NSU - ermordet wurden. Unser gemeinsames Schicksal hat uns zu ganz besonderen Freundinnen gemacht. Davon erzählt unser Buch "Unser Schmerz ist unsere Kraft". Wir freuen uns, dass ihr mehr über uns und unsere Geschichte erfahren wollt.
In Erinnerung an unsere Väter: Mehmet Kubaşık. Enver Şimşek.
Und alle Opfer des NSU.
Semiya ist vierzehn Jahre alt, Gamze zwanzig, als ihre Väter von der rechtsextremen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“, NSU, ermordet wurden. Die beiden in Deutschland aufgewachsenen Jugendlichen verbindet derselbe Schmerz. Die Vorverurteilung der deutschen Polizei und das Desinteresse der Öffentlichkeit trifft die beiden mit voller Wucht.
In diesem Jugendsachbuch erzählen die durch ihr Schicksal verbundenen jungen Frauen in Gedächtnisberichten, Telefonaten und Chats unmittelbar, wie sie die erschütternden (...)
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Lesetipp: Aktuelle Ausgabe des antifaschistischen Magazins DER RECHTE RAND
„… be Antifa“ ist der Titel der aktuellen Ausgabe November/Dezember 2025 des Magazins. Ein Schwerpunkt des Heftes sind Angriffe auf zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich für Demokratie und Menschenrechte engagieren. TAZ-Journalist und Buchautor Andreas Speit beschreibt in seinem Artikel „Vorwurf Antifaschismus #Diffamierung“ genau diese Angriffe von Rechtsaußen und stellt fest, dass sich dem inzwischen auch Konservative angeschlossen haben. Sören Frerks konkretisiert diese Analyse mit Blick auf das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und stellt bereits im Titel die Frage „Wird „Demokratie leben!“ zu Grabe getragen?“.
Patrice G. Poutrus reflektiert in seinem Kommentar unter dem Titel „CancelCancel“ die Menschenrechtsorientierung sozialer Bewegungen. „Es lohnt sich immer, auch danach zu fragen, wofür sich tatsächlich eingesetzt wird, welche praktischen Mittel dafür eingesetzt werden und wie aus dem eigenen zivilgesellschaftlichen Engagement auch solidarische Bündnisse entstehen können“.
In zwei Artikel steht die Konrad Adenauer Stiftung im Mittelpunkt. Im ersten wird über einer Studie der Stiftung berichtet, die Erfahrungen im „Umgang mit rechtspopulistischen (...)
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Die nächsten Veranstaltungen
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Kreatives Gestalten
Morgen, 09:30 Uhr
Weserstraße 7, 31582 Nienburg
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Schmuckatelier mit Anne - Anmeldung erforderlich!
Morgen, 14:30 Uhr
Werkstatt(t)raum, Weserstraße 7 in 31582 Nienburg
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Offenes Monatstreffen
Montag, 19:00 Uhr
Naturfreundehaus
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Monatliches Treffen
Donnerstag, 12. Februar, 18:00 Uhr
Stadtteilzentrum Sprotte in Nienburg
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Monatstreffen der BI LuNE
Mittwoch, 18. Februar, 19:00 Uhr
Ortsratszimmer, Celler Str. 165, 31582 Nienburg
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