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Solidarität beim Einkaufen

Das Corona-Virus hält uns in Schach. Vieles muss neu gedacht, anders gemacht und gelassen werden. Und es gibt an einigen Stellen auch wieder mehr Solidarität.
In dieser Situation wendet sich das Diakonische Werk mit einer zusätzlichen Bitte an alle Menschen, die finanziell bisher nicht unter den Folgen der Krisen-Maßnahmen zu leiden ha-ben.
Viele Menschen geraten durch die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in eine finanzielle Schieflage. Deshalb unser Apell: Wenn Sie es sich leisten können, kaufen Sie bitte die teureren Produkte und lassen die günstigen Grundnahrungsmittel denen, die jetzt massive finanzielle Probleme haben.“
Wer wenig Geld hat, kann sich in der Regel nicht bevorraten und aktuell auch keine Hams-terkäufe tätigen, die ja ohnehin äußerst unsolidarisch sind und zunehmend unterbunden werden.
Wer zum Beispiel Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung bezieht, muss bereits im normalen Alltag jeden Cent umdrehen und kann sich nur für wenige Tage mit den günstigsten Le-bensmitteln versorgen. Die Regelsätze sind deutlich zu niedrig bemessen.
Aktuell verlieren viele Menschen ihre Arbeit, Minijobs im Einzelhandel oder in der Gastrono-mie werden gekündigt, Menschen, die Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung beziehen, können nicht mehr  die Verpflegung der Kinder in Schule oder Kindergarten in Anspruch nehmen. Hinzu kommen alte und kranke Menschen, die keine Angehörigen oder Nachbarn haben, die für sie einkaufen können, so sind sie gezwungen, sich Lebensmittel liefern zu lassen, was deutliche Mehrkosten bedeutet.
Das Rettungspaket der Bundesregierung wird für einige Hilfe bringen, aber nicht alle Not auffangen können.  „Insofern - seien Sie nicht nur solidarisch in Bezug auf das Kontaktverbot. Seien Sie auch solidarisch beim Einkauf von Lebensmitteln“, das ist unsere eindringliche Bitte.



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Autor

Diakonisches Werk Nienburg/Weser
Veröffentlicht: Sonntag, 29. März 2020 um 12:43 Uhr

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