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Das NetzWerk Landkreis Nienburg/Weser

Kritisch für Frieden, Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, Demokratie und Menschenrechte im Landkreis Nienburg/Weser

Durch den Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher Gruppen werden Einzel-Bündnis-Strukturen effizienter gestaltet und gewinnen damit an Schlagkraft.

Das neue NetzWerk trägt dazu bei, schneller auf politische Entwicklungen reagieren zu können und dient insbesondere auch dem Informationsaustausch.

Das NetzWerk ist nicht per se Trägerkreis für gemeinsame Aktionen, sondern ermöglicht, dass sich Aktionen entwickeln, die dann bei Bedarf zu Aktionsbündnissen führen.

Die Mitgliedsorganisationen sprechen sich gegen jegliche Art von Diskriminierung von Menschen auf Grund ihrer gesellschaftlichen Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts oder ihrer Religion aus.

Mitgliedsorganisationen

Derzeit sind 7 zivilgesellschaftliche Organisationen in dieser Kategorie Mitglied in Das NetzWerk Landkreis Nienburg/Weser.

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Nienburg/Weser e.V.

Unser Leitbild:


Wir bestimmen – vor unserem geschichtlichen Hintergrund als Teil der Arbeiterbewegung – unser Handeln durch die Werte des freiheitlich-demokratischen Sozialismus: Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.

Der freiheitlich-demokratische Sozialismus ist wichtige Orientierung der Arbeiterwohlfahrt seit ihrer Gründung. Seine Werte haben nichts an Aktualität und Bedeutung verloren.


Solidarität bedeutet, über Rechtsverpflichtungen hinaus durch praktisches Handeln füreinander einzustehen. Wir können nur dann menschlich und in Frieden miteinander leben, wenn das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes von der Politik umgesetzt wird, wenn wir füreinander einstehen und die Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal anderer überwinden. Wer in Not gerät, kannsichaufdieSolidaritätderArbeiterwohlfahrt verlassen. Solidarität ist auch Stärke im Kampf um das Recht.


Toleranz bedeutet nicht nur, andere Denkund Verhaltensweisen zu dulden, sondern sich dafür einzusetzen, dass alle Bürgerinnen und Bürger und besonders Minderheiten sich frei äußern können, in ihrer Religion und Weltanschauung nicht eingeschränkt werden und so leben können, wie sie es für angemessen halten. Toleranz endet dort, wo sie Gefahr läuft, missachtet und missbraucht zu werden. Solchen Gefahren stellt sich die Arbeiterwohlfahrt entgegen.


Freiheit ist die Freiheit eines jeden, auch des Andersdenkenden. Freiheit bedeutet, frei zu sein von entwürdigenden Abhängigkeiten, von Not und Furcht. Freiheit bedeutet, die Möglichkeit zu haben individuelle Fähigkeiten zu entfalten und an der Entwicklung eines demokratischen, sozial gerechten Gemeinwesens mitzuwirken. Nur wer sich sozial gesichert weiß, kann die Chancen der Freiheit nutzen.


Gleichheit gründet in der gleichen Würde aller Menschen. Sie verlangt gleiche Rechte vor dem Gesetz, gleiche Chancen, am politischen und sozialen Geschehen teilzunehmen, das Recht auf soziale Sicherung und die gesellschaftliche Gleichstellung von Frau und Mann.

Gerechtigkeit fordert einen Ausgleich in der Verteilung von Arbeit und Einkommen, Eigentum und Macht, aber auch im Zugang zu Bildung, Ausbildung und Kultur.



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Arbeitskreis "Stoppt Energiesperren" Nienburg/Weser

Dem Arbeitskreis "Stoppt Energiesperren" gehören Vertreter*innen der BI Bedingungsloses Grundeinkommen, des Diakonischen Werkes, des Paritätischen und der Beratungsstelle Wohnwege an. Der Arbeitskreis verfolgt das Ziel, das Problem "Energiearmut" öffentlich zu kommunizieren und Verbesserungen für Betroffene auf regionaler und auf Bundesebene zu erreichen.

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attac Regionalgruppe Nienburg/Weser

Attac hat über 90 000 Mitglieder in über 40 Ländern und ist Teil der weltweiten globalisierungskritischen Bewegung. Wir setzen uns ein für eine ökologische, solidarische und friedliche Weltwirtschaftsordnung in der der gigantische Reichtum dieser Welt gerecht verteilt wird und suchen somit nach Alternativen zur neoliberalen Ausrichtung der Globalisierung.


Attac versteht sich als politisches Netzwerk, das sowohl Privatpersonen als auch Organisationen als Mitglieder hat.


Die Attac-Gruppe Nienburg besteht seit Januar 2015. Seitdem treffen sich Menschen verschiedenen Alters und mit verschiedenem Lebens- und politischen Hintergrund um gemeinsam zu diskutieren, zu informieren und zu handeln.


Beides: Bildung und Aktion sind die zwei Säulen der Attac-Arbeit:


Attac bedeutet Politik von unten zu machen! Das heißt, es gibt keine Vorsitzenden, die entscheiden, was bei Attac Nienburg geschieht, sondern ein Plenum, auf dem sich Mitglieder und Interessierte treffen, einen Koordinierungskreis, der sich um die Organisation kümmert und die Arbeitskreise, in denen Schwerpunktthemen bearbeitet und diskutiert werden.


Das Selbstverständnis von Attac ist in 8 Thesen formuliert, in denen wir wichtigen Prinzipien verankert haben, wie den weltanschaulichen Pluralismus, den Netzwerkcharakter unserer Organisation, die Bewegungs- und Basisorientierung und die Gewaltfreiheit der Aktionsformen.


Weitere Informationen hierzu findet ihr unter

www.attac.de und www.attac-netzwerk.de/nienburg/


Unser Motto lautet:

Eine andere Welt ist nötig! - Eine andere Welt ist möglich!



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Ein anderes Europa ist möglich
Donnerstag, 09. Mai 2019, 19:00 Uhr – Gemeindesaal der Kreuzkirche, Nienburg, Steigertahlstr.

Bürgerinitiative Bedingungsloses Grundeinkommen Nienburg/Weser

Wir streben ein Grundeinkommen an, das als individueller Rechtsanspruch vom Staat an alle seine Mitglieder in existenz- und teilhabe sichernder Höhe ausgezahlt wird – ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Arbeitsverpflichtung oder andere Gegenleistung (bedingungsloses Grundeinkommen).


Was bedeutet ein bedingungsloses Grundeinkommen ("BGE")?


  • Finanzielle Absicherung, die allen ein menschenwürdiges Dasein sichert und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht
  • Individueller Rechtsanspruch für jeden Menschen von der Geburt bis zum Lebensende
  • Keine Bedürftigkeitsprüfung
  • Kein Zwang zur Arbeit oder zu anderen Gegenleistungen

  • Warum ist ein bedingungsloses Grundeinkommen so wichtig?


    Trotz eines großen gesellschaftlichen Reichtums gibt es wachsende soziale Ungleichheit und Zukunftsängste in Deutschland.


    Erwerbslose Menschen erleben Armut und Demütigungen durch die Hartz-IV-Regelungen.


    Prekäre Beschäftigung in Teilzeit und Minijobs mit befristeten Verträgen oder in Leiharbeit nimmt zu.


    Leistungsdruck und hohe Belastung am Arbeitsplatz führen zu Überforderung und Krankheit.


    Der größte Anteil der gesellschaftlichen Arbeit wird von der Bevölkerung unentgeltlich in Familie und Ehrenamt geleistet.


    Nur 40 Prozent aller BundesbürgerInnen gehen einer regulären Erwerbsarbeit nach. Alle anderen leben von Transferleistungen ihrer Familie oder des Staates.


    Wenn jeder Mensch ein Existenzgeld von etwa 1000 Euro nach den vier Kriterien des BGE erhält, wäre ein menschenwürdiges Zusammenleben, wie es dem Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes entspricht, für alle möglich (siehe Artikel 1 und 20 Abs. 1 GG).


    Was würde sich ändern?

  • Armut wäre abgeschafft
  • Belastender Leistungsdruck und Existenzängste würden abnehmen
  • Berufstätige hätten eine gute Verhandlungsposition gegenüber den Arbeitgebern
  • Es gäbe mehr Freiraum für Kreativität und Existenzgründungen
  • MitarbeiterInnen wären motivierter
  • Die Kaufkraft aller würde erhöht
  • Jedes Familienmitglied hätte ein eigenes Einkommen
  • Alleinerziehende wären finanziell abgesichert
  • Es wäre mehr wertvolle Zeit für Kinder vorhanden
  • Kinder wären kein finanzielles Risiko mehr
  • Jugendliche hätten Zeit, ihren Weg ohne finanziellen Druck zu finden
  • Menschen könnten ihre Angehörigen besser betreuen
  • Mehr demokratische Teilhabe wäre möglich
  • Menschen hätten mehr Zeit, sich zivilgesellschaftlich, politisch, sozial und kulturell zu engagieren
  • Freiheitsgewinn für jeden Menschen
  • Jeder kann der eigenen Berufung folgen

  • Warum kann das funktionieren?


    Die meisten Menschen würden weiter arbeiten wie bisher. Menschen wollen aktiv sein und sich sinnvoll betätigen. Fragen Sie sich doch einmal selbst: Werde ich mit einem Grundeinkommen aufhören, etwas zu tun, was meinem Leben einen Sinn gibt?


    Arbeit ist bereits heute mehr als klassische Erwerbsarbeit. Durch Rationalisierung und technischen Fortschritt werden immer weniger Menschen gebraucht, um die Gesellschaft mit Waren und Dienstleistungen zu versorgen. Mit dem Grundeinkommen werden sinnvolle Tätigkeiten in den Bereichen Familie, Bildung, Soziales und Kunst erst ermöglicht und aufgewertet. Menschen können sich freier entscheiden, wo und wie sie sich in die Gesellschaft einbringen wollen.


    Das Grundeinkommen ist bereits finanziert. Die steuerfinanzierten Transferzahlungen wie Hartz IV, Sozialhilfe, Kindergeld, BAföG, usw. sind die Basis für das bedingungslose Grundeinkommen. Zur weiteren Finanzierung müssten Steuern beitragen. Infrage kämen Mehrwert-, Einkommens-, Erbschafts- und Spekulationssteuer, die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, sowie die Besteuerung von Finanztransaktionen und Ressourcenverbrauch. Auch der Abbau der Bürokratie würde zur Finanzierung beitragen.


    Wie kann ein Grundeinkommen eingeführt werden?


    Viele Initiativen und fast alle Parteien diskutieren mittlerweile das Grundeinkommen.


    UnternehmerInnen, Erwerbslose, Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften setzen sich damit auseinander und überlegen, welche Wege es zur Einführung geben könnte.


    Eine schrittweise Einführung für verschiedene Bevölkerungsgruppen wäre denkbar:

  • Kindergrundsicherung
  • Bildungsgrundeinkommen
  • Rentnergrundeinkommen ("Basisrente")
  • Grundeinkommen für Pflege ("Sorge-Arbeit")
  • Sanktionsfreie Mindestsicherung
  • Existenz- und teilhabesicherndes Grundeinkommen für alle

  • Auch ein Einstieg über einen Sockelbetrag für alle, der schrittweise angehoben wird, wäre möglich ("Sockeleinkommen").


    Beim "Netzwerk Grundeinkommen" gibt es eine ausführliche Übersicht sowie Hinweise auf Bücher und Filme zum Thema Grundeinkommen und stets aktuelle Informationen: www.grundeinkommen.de

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    Deutscher Gewerkschaftsbund Nienburg/Weser

    Vereinigung von Einzelgewerkschaften zu einer wirkungsvollen Einheit zur Vertretung der gemeinsamen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen.


    Nicht rechtsfähiger Verein; gegründet im Oktober 1949 in München. Sitz in Berlin.


    Zweck/Grundsätze: Einer von drei gewerkschaftlichen Dachverbänden in Deutschland, neben DBB Beamtenbund und Tarifunion, sowie Christlicher Gewerkschaftsbund (CGB); er vertritt die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen seiner Mitgliedsgewerkschaften gegenüber den politischen Entscheidungsträgern, Parteien und Verbänden in Bund, Ländern und Gemeinden. Er koordiniert die gewerkschaftlichen Aktivitäten. Als Dachverband schließt er keine Tarifverträge ab.


    Ziele:

    (1) Im sozialpolitischen Bereich: v.a. Vertretung der Arbeitnehmerinteressen in der nationalen und internationalen Sozial- und Gesundheitspolitik (einschließlich Umweltschutz), in der Sozialversicherung (einschließlich Selbstverwaltung), in der Arbeitsmarktpolitik und Arbeitssicherheit sowie im Sozial- und Arbeitsrecht.

    (2) Im wirtschaftspolitischen Bereich: v.a. Ausbau der Mitbestimmung und Vertretung der Arbeitnehmerinteressen in allen politischen Bereichen.


    Der DGB ist demokratisch aufgebaut. Seine Satzung legt die Unabhängigkeit gegenüber den Regierungen, Verwaltungen, Unternehmern, Konfessionen und politischen Parteien fest. Das Organisationsgebiet erstreckt sich auf das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland (einschließlich neue Bundesländer).


    Der DGB ist Mitgliedsorganisation des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB) und im Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB). Der DGB vertritt außerdem die dt. Gewerkschaftsinteressen bei internationalen Organisationen wie der EU und UNO.


    Folgende acht Gewerkschaften gehören dem DGB an:

    IG Bauen-Agrar-Umwelt;

    IG Bergbau, Chemie und Energie;

    Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft;

    IG Metall;

    Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten;

    Gewerkschaft der Polizei;

    Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft;

    Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).



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    Vorabend 1. Mai  "Respekt"
    Dienstag, 30. April 2019, 19:00 Uhr – Kulturwerk

    Diakonisches Werk Nienburg/Weser

    Das Diakonische Werk ist der Wohlfahrtsverband der Evangelisch-lutherischen Kirche und setzt sich mit verschiedenen Beratungs- und Hilfsangeboten, Projekten und sozialpolitischer Arbeit schwerpunktmäßig für soziale Gerechtigkeit und Teilhabe ein.

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    Repair Café
    Donnerstag, 02. Mai 2019, 17:00 Uhr – Forum der Volkshochschule, Rühmkorffstr. 12, 31582 Nienburg

    Herberge zur Heimat e.V.

    Hilfen für alleinstehende wohnungslose Menschen. Stationäre Hilfen (Wohnheim mit 29 Plätzen) und ambulante Hilfen (Nachgehende Hilfe, WohnWege) für Menschen in sozialen Schwierigkeiten.


    Träger der "Nienburger Tafel" mit Ausgabestellen in Nienburg, Stolzenau, Hoya und Neustadt am Rübenberge.


    Das soziale Kaufhaus FUNDUS mit Zweigstellen FUNDUS Depot, FUNDUS aktiv.

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