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Uraufführung: Film „Ella“

Genau ein Jahr, nachdem die Räumung der besetzten Bäume im Dannenröder Wald und im benachbarten Herrenwald begann, sitzt eine junge Aktivistin noch im Gefängnis. Weil ihre Identität bis heute nicht enthüllt ist, wird sie „Ella“ genannt.
Seit November 2020 in U-Haft wurde die immer noch „unbekannte Person Nr. 1“ vom Amtsgericht Alsfeld im Juni zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Es ging um das Handgemenge zwischen der Autobahngegnerin und professionellen Kletterpolizisten in luftiger Höhe.
Das Gerichtsverfahren basierte dabei auf erschreckend vielen Erfindungen. Mehrere SEK-Polizisten tischten eine frei erfundene Story zu den Abläufen bei der Räumung der Waldbesetzung gegen die A49 im Herbst 2020 auf. Sie sprachen von Fußtritten und Kniestößen, Lebensgefahr, Todesangst und Verletzungen. Dabei belegen Polizei-Filmaufnahmen das Gegenteil.
Offensichtlich ging es darum, mit „Ella“ein Zufallsopfer zu wählen, die ganze Bewegung zu diskreditieren und abzuschrecken.
Akribisch recherchiert, mit vielen Original-Dokumenten und -Filmen erstellte eine Unterstützungsgruppe den Dokumentarfilm „Ella“, der am 1. Oktober erstmals und gleichzeitig in vielen Städten gezeigt wird. Ein Film, der Furore machen kann.

Ort:        Kneipe Westen, Hauptstraße 20, 27313 Dörverden/Westen
Datum:    1. Oktober 2021
Zeit:         20:00 Uhr
Veranstalter Forum Zukunft Dörverden