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Führung für Jugendliche auf dem Gelände der ehemaligen Pulverfabrik Liebenau

Foto (FLORA-Archiv) Gebäude der ehemaligen Pulverfabrik Liebanu auf dem eingezäunten Gelände werden als Dokumente der Zeitgeschichte mit Bezug zum NS-Terrorsystem von Martin Guse vorgestellt und historisch eingeordnet.

Das WABE-Jugendforum lädt am 26.06.2021 von 13 bis 16 Uhr Jugendliche und junge Erwachsene zu einer Führung auf dem Gelände der ehemaligen Pulverfabrik Liebenau und einem Besuch in der Dokumentationsstelle unter der Leitung von Martin Guse ein.
In der Dokumentationsstelle können sich die Teilnehmende mit dem Thema „Nationalsozialismus“ unter anderem anhand der Recherchen über die Pulverfabrik in Liebenau auseinandersetzen. Auf der Website der Pulverfabrik wird beschrieben, dass zwischen 1938 und 1945 für die Arbeit an und in der Pulverfabrik „neben vergleichsweise wenigen deutschen Arbeitskräften vor allem sowjetische Kriegsgefangene sowie Fremd- und Zwangsarbeiter/innen aus den verschiedensten Nationen herangezogen [wurden]. Die Häftlinge des „Arbeitserziehungslagers“ Liebenau, die sowjetischen Kriegsgefangenen und die osteuropäischen Zwangsarbeiter/innen waren besonders miserablen Lebensumständen ausgesetzt. Über 2.000 dieser Frauen und Männer starben an Mangelerkrankungen, Hunger und Schlägen, aber auch durch Erschießungen und Hinrichtungen durch den Strang.“
Interessierte können sich bis zum 22.6. unter der Mailadresse info@wabe-info.de für die Führung anmelden. Bitte beachtet die geltenden Abstands- und Hygieneregelungen. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.
Weitere Informationen zur ehemaligen Pulverfabrik und der Dokumentationsstelle finden sich unter www.martinguse.de/pulverfabrik.

Wir behalten uns vor, Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.