Lesetipp: Aktuelle Ausgabe des antifaschistischen Magazins DER RECHTE RAND

Patrice G. Poutrus reflektiert in seinem Kommentar unter dem Titel „CancelCancel“ die Menschenrechtsorientierung sozialer Bewegungen. „Es lohnt sich immer, auch danach zu fragen, wofür sich tatsächlich eingesetzt wird, welche praktischen Mittel dafür eingesetzt werden und wie aus dem eigenen zivilgesellschaftlichen Engagement auch solidarische Bündnisse entstehen können“.
In zwei Artikel steht die Konrad Adenauer Stiftung im Mittelpunkt. Im ersten wird über einer Studie der Stiftung berichtet, die Erfahrungen im „Umgang mit rechtspopulistischen Parteien in Europa“ auswertet. Darin wird sehr deutlich, dass eine „Entzauberung durch Einbindung“ keine erfolgreiche Strategie ist und eine Abgrenzung durch die „Brandmauer“ deutlich Erfolg versprechender. Die Konrad-Adenauer-Stiftung warnt in Deutschland vor einer Zusammenarbeit mit Parteien der radikalen Rechten. Doch im Ausland sei sie nicht so wählerisch. Das beschreibt Ernst Kowahl in seinem Artikel „Schwarze Internationale“ mit Blick auf Ungarn und Italien sehr anschaulich.
Ergänzende Artikel beschäftigen sich mit rechtsradikalen Entwicklungen in Frankreich, den Niederlanden und mit dem Trumpismus in den USA.
Darüber hinaus erfolgt in weiteren Artikeln ein Blick auf die rechte Buchmesse in Halle, rechtsextremen „Kinderschutz“, der gewaltaffinen Kleinstpartei „Der III. Weg“ und die Situation in Sachsen Anhalt.
Unter dem Titel „White Nationalism 3.0“ beleuchtet Bastian Stock die Szene der „Active Clubs“, die versuchen unter dem Motto „Make Facism Fun again“, einen neuen Lifestyle zu etablieren.
Bei den Rezensionen werden die Bücher „Höcke – Ein Rechtsextremist auf dem Weg zur Macht“(Frederik Schindler) und das Jugendbuch „Unser Schmerz ist unsere Macht – Neonazis haben unsere Väter ermordet“ (Gamse Kubasik, Semsa Simsek u. Christine Werner) vorgestellt.
DER RECHTE RAND erscheint 6x im Jahr, kostet 3,50 pro Ausgabe und kann nur im Abo erworben werden. (abo@der-rechte-rand.de)
Aus unserer Sicht lohnt ein Abo des Magazins, weil die Artikel in der Regel fundiert recherchiert sind und wichtige Hintergrundinformationen für das antifaschistische Engagement liefern. Es ist auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für Kinder und Enkel, die sich mit diesen Themen beschäftigen.
Einzelne Artikel und ein Archiv finden sich auf der Homepage www.der-rechte-rand.de





