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Kostenexplosion im Bereich der Eigenanteile in der stationären Pflege

"Hallo Niedersachsen" berichtet

Der NDR hat in seiner Sendung "Hallo Niedersachsen" in Zusammenarbeit mit unserem Bündnis für Soziale Gerechtigkeit zu dem Thema berichtet, auch aus Nienburg.

Der Artikel mit einem vierminütigen Videobeitrag ist unter folgendem Link zu finden: Steigende Heimkosten treiben Bewohner in die Armutsfalle

Kommentare

von helga jugel
27.03.2021
20:28 Uhr
Zuhause pflegen bis man selbst "umfällt".

Leider habe ich nur die letzten Minuten der Sendung gesehen.

Ich, geb. 1938, pflege meinen demenzkranken Ehemann, geb. 1928, seit ca. 10 Jahren zu Hause.

Seit 2017 bekommt er Pflegegeld; inzwischen hat er die Pflegestufe 4.


Anfangs kam er in der Tagepflege "Tönebönstift" in Hameln unter. Dort mußte ich feststellen, daß Abrechnungen unkorrekt ausfielen. Die wurden zwar korrigiert; jedoch wurde mein Mann nach einem 4-wöchigen Krankenhaus-Aufenthalt nicht wieder aufgenommen. Schriftverkehr, in dem die Fakten verdreht wurden und man auch noch schriftlich bedroht wurde, ist vorhanden.

Ich würde gern meine vielen Erfahrungen mit Tages- und Kurzzeit-Pflege in Heimen schildern. Man kommt sich vor wie ein Bettler, wenn man einen Tagespflegeplatz oder Kurzzeit haben möchte. 2 Heime haben jede Pflege abgelehnt mit der Begründung, daß mein Mann "zu mobil" sei und man nicht auf ihn aufpassen könne. Wenn er im "Roll-Stuhl säße, - dann ja!!

Fakt ist, daß pflegende Angehörige, die sich auch noch "kümmern", nicht erwünscht sind.


Die Kosten für eine staat. Heim-Unterbringung kann ich nicht aufbringen, ohne Wohnungsverkauf, Offenlegung und Verkauf von Wohnungseinrichtung und Auto. Erst wenn man offenbar "nichts" mehr hat, darf man vom Sozialamt "Hilfe" erwarten.

Man ist gezwungen, so lange durchzuhalten, bis man selbst umfällt.

Immer wieder wird in den Medien die "Pflege zu Hause gelobt. Daß die Menschen aber finanziell gezwungen sind, wird nur manchmal erwähnt.


Ich würde mich sehr freuen, wenn sich mal jemand von Ihrer Organisation mit mir in Verbindung setzen würde.

Gern warte ich auf Ihre Antwort.

Beste Grüße aus Hameln von

Helga Jugel



Gern würde ich Ihnen die beweisbaren Vorgänge einmal nahebringen.

von Radim Zbranek
27.03.2021
19:47 Uhr
TV Bericht

Hallo Frau Schaper,


in dem TV Bericht sprechen Sie mir aus dem Herzen. Erst kürzlich habe ich das DRK Pflegeheim in Nienburg angeschrieben und mich beschwert, wie es möglich sei, dass der Eigenanteil meiner Mutter in 2 Jahren um 700€ erhöht werden konnte. Meine Mutter zahlt mittlerweile 2000€ im Monat bei einer Witwenrente von 1400€. Ohne die Vermietung oder die Veräußerung ihres Hauses könnte Sie sich dies nicht leisten. Die Pflegeklasse bezahlt offensichtlich immer den gleichen Satz. Dies müsste dringend gedreht werden. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihren Bemühungen diese Ungerechtigkeit zu ändern. Bleiben Sie gesund! VG Radim Zbranek

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Autor*in

Bündnis für Soziale Gerechtigkeit
Veröffentlicht: Freitag, 26. März 2021 um 11:16 Uhr

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