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Fridays For Future

Parents For Future

Fridays For Future - Parents For Future


Vorbild für die Klimastreiks ist die Schülerin Greta Thunberg. Die 16-jährige Schwedin bestreikt seit Monaten freitags die Schule, um für einen echten Klimaschutz zu kämpfen. Weltweit haben sich ihr Tausende Schüler*innen angeschlossen und demonstrieren unter dem Motto Fridays for Future in mittlerweile hunderten Städten, statt in die Schule zu gehen.


"Why should I be studying for a future that soon may be no more, when no one is doing anything to save that future?”

Greta Thunberg, 16-jährige Klima-Aktivistin


Im Rahmen der weltweiten "Fridays for future"-Bewegung werden am Freitag, 15. März, auch in Nienburg sehr viele Schüler*innen den Unterricht bestreiken, um für mehr Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel zu protestieren. Um 11.00 Uhr treffen sie sich dazu an der Bushaltestelle „Im Meerbachbogen“ , von dort geht es über den Berliner Ring durch die Innenstadt zum Rathaus, wo die Abschlusskundgebung stattfindet.


" Wir schwänzen nicht, wir kämpfen für unser Überleben"


Das Ganze ist keine einmalige Sache, und so stellt sich die Frage, wie die Schulen damit umgehen, wenn Schüler*innen mehr oder weniger regelmäßig Unterricht versäumen. Denn schließlich bestehe Schulpflicht. Fehlzeiten werden eingetragen, außer es liegt eine Entschuldigung vor. D. h. die Schule muss bei jemandem, der mit Erlaubnis der Eltern zur Demo geht, nicht so reagieren wie bei jemandem, der ohne Erklärung wegbleibt.


Kluge Lehrer und Politiker machen den Schülern Angebote, zum Beispiel darüber zu sprechen, was der Kohleausstieg bedeutet oder was für eine Energiewende nötig ist.

Schulen könnten durch Projekttage oder -stunden die „Fridays for Future-Bewegung“ integrieren.


"Parents For Future"


Die Schüler*innen erfahren viel Sympathie. "Ich finde es gut, dass die Demo während der Schulzeit passiert, denn sonst würde es niemanden interessieren", meint Johanne Sailer, Vorsitzende der Kreisgruppe Nienburg des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Der BUND unterstützt das Engagement der Jugendlichen ausdrücklich, "denn es handelt sich um die existentielle Frage der Zukunft unserer Kinder", pflichtet ihr Jörg Brüning bei, ebenfalls BUND-Vorsitzender.


Deshalb ruft der BUND dazu auf, unter dem Motto "Parents For Future" die Jugendlichen zu unterstützen und ebenfalls an der Demo teilzunehmen.

Kommentare

von Regulus
12.03.2019, 16:37 Uhr
Kinder und Jugendliche werden instrumentalisiert!

Für das Klima und den Umweltschutz auf die Straße zu gehen ist lobenswert. Aber bitte nicht in der Schulzeit! Die Mehrzahl der Kinder und Jugendlichen sind reine Mitläufer, die fast nichts über die Hintergründe und den Fakten zum Thema wissen. Leider hat nicht jeder die Möglichkeit vor verschiedenen Schulklassen und Jahrgängen zu stehen. Ich gehöre du dem Personenkreis, der diesem Job mit Begeisterung nachgeht. Leider ist es erschreckend was junge Menschen zu diesen und anderen aktuellen Themen wissen. Ich sehe es als falsch an, wenn Jugendliche durch Parolen und Schlagwörter zu Demonstrationen gelockt werden und als Belohnung kein Unterricht stattfinden kann. Mein Appell: Geht zur Schule, tut was für eure Bildung, verschwendet nicht die ganze Zeit mit Handy's und Zocken. Informiert euch richtig und geht in eurer Freizeit auf die Straße! Das ist In meinen Augen der richtige Weg. Und wenn die Demos dann außerhalb der Schulzeit laufen, wird man sehen das es vielen gar nicht mehr so wichtig ist. Traurig aber real.

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